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Fragen und Antworten zu Energiethemen Dieser Beitrag darf – mit Quellenangabe – gerne zitiert werden. Mai 2008 / Antwort: Etwas weiter führt der Merkspruch, der die Prioritäten angibt. Siehe auch den Beitrag →"Gibt es eine Chance, dass wir einmal wirklich CO2-neutrale Treibstoffe haben?". |
Weltweit nachwachsende Biomasse... Die natürliche Produktion von Biomasse auf der ganzen Erde liegt in der Größenordnung des gesamten Energiebedarfs der Menschheit (siehe z.B. →"Geografie der erneuerbaren Energien", Energie-Atlas GmbH, 2006). ... deckt theoretisch den Bedarf ... Der Nahrungsmittelbedarf beträgt nur einen Bruchteil davon, desgleichen der Bedarf an nachwachsenden Baustoffen. Auch wenn man also einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs (beispielsweise im Strassen- und Flugverkehr) mit Biomasse decken will, müsste es "eigentlich" reichen. ... aber in der Praxis ... Doch an den wenigsten Orten bietet die Natur dem Menschen die Biomasse einfach auf dem Präsentierteller dar. Die Produktionsmethoden zur Erzeugung von Bio-Energieträgern können durchaus eine ökologische Belastung wie auch eine unerwünschte Konkurrenzierung der Nahrungsmittelproduktion mit sich bringen.
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Die Details müssen von
Fall zu Fall sorgfältig abgeklärt werden. Eine allgemein gültige Antwort
gibt es nicht. Dagegen gibt es sehr viel Raum für notwendige Innovationen
betreffend Produktion, Aufbereitung und Verteilung.
... sind die Prioritäten wichtig! Ein einfacher, aber guter Grundsatz für Entscheidungsträgerinnen und
-träger ist das Setzen der Prioritäten nach dem Merkspruch
"Teller – Trog – Tank": Übrigens: Die EMPA hat im Dezember 2009 ein Webtool für Produzenten von Agrotreibstoffen vorgestellt, mit dem diese die ökologische Nachhaltigkeit ihrer Produkte selbst überprüfen können.
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